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Glossar

  • Aderhaut
    Die Schicht zwischen der Netzhaut und der äußeren weißen Augenhaut, wird auch Chorioidea (in neuer Schreibweise auch Choroidea) genannt. Die Aderhaut enthält viele Blutgefäße. Diese dienen der Ernährung der angrenzenden Netzhautschichten.
  • Antioxidantien
    Antioxidantien sind Vitamine und Mineralstoffe, die den zerstörerischen Einflüssen der Oxidation bzw. der Bildung freier Radikale im Körper entgegenwirken. Vor allem Früchte und Gemüse enthalten viele Antioxidantien.
  • Augenhintergrund
    Der Augenhintergrund ist die hintere Innenwand des Augapfels. Er wird auch Fundus genannt.
  • Blindheit
    Dem Gesetz nach spricht man von Blindheit, wenn die Sehschärfe im Zentrum des Sichtfeldes unter optimaler Versorgung mit einer Brille unter 20/200 (0,1) liegt.
  • Bruch'sche Membran
    Dünne Schicht zwischen der äußersten Netzhautschicht, dem retinalen Pigmentepithel, und der Aderhaut.
  • Drusen
    Ablagerungen, die sich zwischen der äußersten Schicht der Netzhaut und der Aderhaut bilden können. Sie können erste Anzeichen einer altersbedingten Makuladegeneration sein.
  • Fluoreszenzangiographie
    Spezielles bildgebendes Verfahren, mit dem die Blutgefäße am Augenhintergrund sehr gut dargestellt werden können. Hierfür wird ein Farbstoff in die Armvene gespritzt, der die Blutgefäße besser sichtbar macht.
  • Fotorezeptor
    Fotorezeptoren, oder auch Lichtsinneszellen, sind Nervenzellen, die darauf spezialisiert sind, Licht wahrzunehmen. Sie wandeln die Lichtimpulse in Nervenimpulse um und leiten diese an das Gehirn weiter.
  • Glaskörper
    Der Glaskörper ist der größte Bestandteil des Auges. Er ist mit einer gelartigen, durchsichtigen Substanz gefüllt und erhält die Form der Augen. Licht durchquert den Glaskörper von der Linse im vorderen Bereich der Augen bis zur Netzhaut im Augenhintergrund.
  • Glaukom
    Das Glaukom wird auch Grüner Star genannt. Es handelt sich dabei nicht um eine einzige, sondern um eine Gruppe von verschiedenen Augenerkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen. Unbehandelt schädigen alle diese Krankheiten den Sehnerv.
  • Lichtsinneszellen
    Lichtsinneszellen, oder auch Fotorezeptoren, sind Nervenzellen, die darauf spezialisiert sind, Licht wahrzunehmen. Sie wandeln die Lichtimpulse in Nervenimpulse um und leiten diese an das Gehirn weiter.
  • Linse
    Die Linse ist ein gekrümmter, durchsichtiger Körper im vorderen Bereich des Auges. Sie bündelt das durch die Pupille eintretende Licht.
  • Lutein
    Lutein ist ein gelber Farbstoff, der in Früchten und Gemüsen gefunden werden kann. Er ist in besonders hoher Menge in dunkelgrünem Blattgemüse wie Spinat enthalten. Lutein macht den größten Anteil der Farbstoffe in der Makula aus.
  • Makula
    Ein kleiner Bereich in der Mitte der Netzhaut, auf dem die Dichte der Lichtsinneszellen besonders hoch ist, so dass wir im zentralen Bereich unseres Sichtfelds besonders scharf sehen können.
  • Netzhaut
    Die Netzhaut (Retina) liegt im hinteren Bereich des Auges. Sie besteht aus verschiedenen Schichten mit unterschiedlichen Zellarten, z. B. Lichtsinneszellen (Fotorezeptoren), Nervenzellen, Pigmentzellen. In der Netzhaut wird das auftreffende Licht in Nervenimpulse umgewandelt.
  • Radikalfänger
    Freie Radikale entstehen oft durch Oxidation im Körper. Sie können Zellen schädigen. Antioxidantien verhindern die Entstehung von freien Radikalen und werden deshalb auch Radikalfänger genannt.
  • Retina
    Die Netzhaut (Retina) liegt im hinteren Bereich des Auges. Sie besteht aus verschiedenen Schichten mit unterschiedlichen Zellarten, z. B. Lichtsinneszellen (Fotorezeptoren), Nervenzellen, Pigmentzellen. In der Netzhaut wird das auftreffende Licht in Nervenimpulse umgewandelt.
  • Spaltlampe
    Die Spaltlampe sendet ein spaltförmig begrenztes Lichtbündel mit parallelen Lichtstrahlen aus. Durch verschiedene Belichtungsmethoden kann ein Arzt oder Optiker mit der Spaltlampe fast sämtliche Abschnitte des Auges untersuchen. Sie ist eines der wichtigsten Untersuchungsgeräte in der Augenheilkunde.
  • VEGF-A
    Vascular endothelial growth factor A. Dieser Botenstoff regt die Bildung neuer Blutgefäße an und macht die Gefäßwände durchlässiger. Wird im Auge zu viel VEGF-A gebildet, kann es zu Blutungen und Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) kommen. Dadurch kann das Sehvermögen beeinträchtigt werden.
  • VEGF-Hemmer
    VEGF-Hemmer sind Arzneimittel, die die Wirkung des Wachstumsfaktors VEGF hemmen.
  • Wachstumsfaktor
    Wachstumsfaktoren sind Botenstoffe, die bestimmte Zellen zur Vermehrung anregen. Der Wachstumsfaktor VEGF-A fördert beispielsweise die Teilung von Blutgefäßzellen. Dadurch können neue Blutgefäße gebildet werden.