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Ernährung und diabetisches Makulaödem (DMÖ)

Wer sich als Diabetiker gesund ernährt, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn eine an die Erkrankung angepasste bewusste Ernährung kann Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen verhindern – und damit zwei maßgebliche Risikofaktoren für ein DMÖ und andere Folgen der Zuckerkrankheit. Auch die Blutzuckereinstellung gelingt leichter, wenn das Essverhalten stimmt.

Die Zeiten, in denen Zuckerkranke sich streng an Diäten halten mussten, gehören dank moderner Behandlungsverfahren glücklicherweise der Vergangenheit an. Aber Ausnahmen gibt es dennoch: Diabetiker, die sich vor den Mahlzeiten eine festgelegte Insulinmenge spritzen, müssen ihre Kohlenhydratzufuhr im Auge behalten, um zu hohe bzw. zu niedrige Zuckerspiegel zu vermeiden.

Patienten mit Insulinpumpen, einer bedarfsgerechten individuellen Insulintherapie oder Tabletten-Behandlung müssen heutzutage nicht auf Genuss verzichten. Bei ihnen stehen vor allem eine dem Kalorienbedarf angepasste Ernährung im richtigen Nährstoffverhältnis und der Abbau überflüssiger Pfunde im Mittelpunkt.

Die beste Grundlage für eine gesunde Ernährung bei Diabetes oder DMÖ bietet eine fundierte Ernährungsschulung. In den Kursen lernen Sie, worauf es bei einer gesunden Ernährung ankommt und wie sich diese bei Diabetes in der alltäglichen Praxis umsetzen lässt. Informationen zu entsprechenden Kursangeboten erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse.