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Intravitreale Implantate bei VAV und ZVV

Intravitreale Implantate spritzt der Arzt direkt in den Glaskörper des Auges. Im Unterschied zu anderen intravitrealen Injektionen wird der Wirkstoff kontinuierlich freigesetzt.

Die Implantate enthalten ein Kortison-ähnliches Mittel (Steroid) in Depotform. Dieser Speicher gibt das Medikament über einen Zeitraum von mehreren Monaten ab. Steroide hemmen Entzündungen und vermindern dadurch auch die Durchlässigkeit der Blutgefäße in der Netzhaut. Dadurch kann sich ein Makulaödem zurückbilden.

Quellen:
[1] Stellungnahme von BVA, RG und DOG zur Therapie des Makulaödems beim retinalen Venenverschluss (Stand Juni 2012). http://cms.augeninfo.de/fileadmin/PDF/1004venenverschluss.pdf, zuletzt besucht am 24.05.2019.