Am Anfang einer jeden Diagnose führt der Mediziner ein ausführliches Arztgespräch (Anamnese) durch, um so herauszufinden, unter welchen Beschwerden Sie leiden. Im Anschluss folgen verschiedene Sehtests. Damit der Augenarzt eine diabetische Retinopathie feststellen kann, stehen ihm einige Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

Optische Kohärenztomographie (OCT):

Ähnlich wie ein Ultraschall können einzelne Netzhautschichten abgebildet und so typische Anzeichen der Erkrankung aufgedeckt werden.

Fluoreszenzangiographie:

Mithilfe eines Farbstoffs und einer Spezialkamera kann der Arzt den Zustand der Gefäße der Netzhaut untersuchen.

Sehtests:

Durch einfache Sehtests ist es dem Mediziner möglich, den Visus (Sehschärfe) zu beurteilen.

Außerdem sollten Diabetiker mindestens einmal jährlich eine Funduskopie durchführen lassen, damit das Innere des Auges gründlich untersucht und eine diabetische Retinopathie frühestmöglich festgestellt werden kann.

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[1] AMD-Netz e.V.: The eye disease age-related macular degeneration (AMD for short). URL: https://www.amd-netz.de/makuladegeneration (07/17/2019).

[2] Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA): AMD. URL: http://cms.augeninfo.de/nc/hauptmenu/presse/statistiken/statistik-altersabhaengigemakuladegeneration.html (07/17/2019).

[3] Patzelt, Johannes: BASICS Augenheilkunde. 2nd edition. Munich: URBAN & FISCHER 2009. p.62.